Die Kampagne #beziehungsweise  – jüdisch und christlich: näher als du denkst

Alle Infos zur Kampage finden Sie unter https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de


Plakate und Texte zu den Monatsthemen

Freude am Wort Gottes:
B´reschit beziehungsweise Im Anfang.

Im Anfang war das Wort. Jeden Sonntag wird aus der Bibel gelesen. Jeden Schabbat auch. Im Judentum und im Christentum gibt es verschiedene Traditionen der Auslegung. Sie erstaunen, sind manchmal widersprüchlich und ergeben einen Vielklang. Ein gemeinsamer Schatz!

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Wir trinken auf das Leben:
Purim beziehungsweise Karneval.

Purim feiert die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung durch ein staatlich organisiertes Pogrom. Im Karneval werden herrschende Verhältnisse auf den Kopf gestellt, bis am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Auf das Leben – L’Chaim, Helau und Prost!

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Frei von Sklaverei und Tod:
Pessach beziehungsweise Ostern.

Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

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Umkehren zum Leben 
beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde.

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit. Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet. Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden widerstehen. Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

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Freude am Erwachsenwerden:
Bar-Mizwa beziehungsweise Firmung / Konfirmation.

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit. Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet. Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden widerstehen. Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

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Spirit, der bewegt:
Schawuot beziehungsweise Pfingsten.

Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt. Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!

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Beim Namen gerufen:
Namensgebung beziehungsweise 
Namenstag

Namensgebung im Judentum: Ein Zeichen des Bundes. Für Jungen die Beschneidung am 8. Tag, für Mädchen ein Fest. Namenstag vor allem im katholischen Christentum: Das Fest des Namenspatrons. Mit der Taufe nach einem heiligen Menschen benannt sein. Der Bund Gottes verbindet die Generationen. Kind Gottes sein!

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Auszeit vom Alltag:
Schabbat beziehungsweise Sonntag.

Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes, ein Recht auf Ruhe für Mensch, Tier und Pflanze: Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar. Gut für die Seele, gut für die Welt!

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Verbunden im Gedenken: 
Tischa B´av beziehungsweise 
Israelsonntag.

Am 9. Av erinnern Jüdinnen und Juden die Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Christinnen und Christen früherer Zeiten deuteten sie als Gericht Gottes. Heute bekräftigen die Kirchen ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Volk – evangelische Christinnen und Christen am Israelsonntag. Aufeinander achtgeben!

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Versöhnung feiern:
Jom Kippur beziehungsweise 
Buße und Abendmahl.

Nach Tagen der Buße und Umkehr feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Frieden und Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.

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All die guten Gaben:
Sukkot beziehungsweise Erntedankfest.

Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert das Überleben in der Wüste und feiert die ersten Früchte der Ernte – Lebensmittel. Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung. Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!

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Erinnern für die Zukunft:
Sachor beziehungsweise 9. November.

Die biblische Aufforderung „Sachor“ bedeutet „erinnere dich“. Am 9. November gedenken Christinnen und Christen der Pogrome von 1938, Jüdinnen und Juden gedenken am Jom HaSchoah der Ermordeten. Wir brauchen die Erinnerung an das Unrecht, um Zukunft zu gestalten – ohne Antisemitismus. Geh denken!

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Wundervoll:
Chanukka beziehungsweise Weihnachten.

Während Chanukka wird jeden Tag eine Kerze mehr am Leuchter angezündet. Licht in der Dunkelheit erinnert das Licht-Wunder im Jerusalemer Tempel. In der dunklen Jahreszeit feiern Christinnen und Christen die Geburt Jesu, der als Licht in die Welt kommt. Gott zeigt sich in den Wundern des Lebens. Hoffnung, die immer wieder neu entzündet wird!

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Ritual für das Leben: Brit Milah beziehungsweise Taufe.

Brit Mila, die Beschneidung neugeborener Söhne, symbolisiert im Judentum den Bund mit Gott. Für die Mädchen bekräftigt die Feier der Namensgebung die Zugehörigkeit zum Bund. Im Christentum besiegelt die Taufe die Aufnahme in die Gemeinschaft mit Jesus Christus und der Kirche. Auf ewig verbunden!

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