Vorbemerkung

Unsere Bitte um ein freiwilliges Kirchgeld richtet sich an alle, die die Kirchengemeinde freiwillig finanziell unterstützen möchten.
Das freiwillige Kirchgeld ist notwendig, weil die Finanzmittel der Landeskirche zurückgehen und die uns zufließenden Finanzmittel entsprechend geringer werden, sodass wir auch Einsparungen dort vornehmen müssen, wo es Kerngebiete unserer Angebote betrifft. Um dies etwas abzufedern, sind wir verpflichtet, Sie um ein solches freiwilliges Kirchgeld zu bitten.
Das bedeutet: Niemand muss etwas speden – und viele von Ihnen unterstützen das Kirchspiel und den Gesamtverband durch die Kirchensteuern, die Sie bezahlen, eventuell auch durch andere Spenden wie Kollekten.
Aber es gibt auch Menschen, die möchten gerne etwas spenden, möchten unsere Arbeit unterstützen.
Ihnen allen möchten wir an dieser Stelle herzlich für Ihre Unterstützung Ihrer Kirchengemeinde danken.
Ihr Pfarrer Kai Uwe Schröter


Infos zu den einzelnen Spendenzwecken

Projekt A: Kinder- und Jugendarbeit im Gesamtverband Upland

Die evangelische Jugend im Upland begleitet Kinder und Jugendliche von den Zeiten des Kindergottesdienstes bis ins junge Erwachsenalter mit vielen interessanten Angeboten:

Kinder

Es gibt regelmäßige Gruppen für Kinder, die Begleitung von Kindergottesdiensten und dem Kinderweltgebetstag.
Daneben gibt es einzelne Projekte wie das Minigolf-Turnier.
In den Sommerwochen gibt es Ferienangebote wie die Zeltlager in Bad Karlshafen oder Witzenhausen – in diesem Jahr fand stattdessen das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ in der Region statt. Auch das Angebot KiWi (Kinder in Willingen) im Zusammenarbeit mit dem Kindergarten bietet in den Sommerferien ein buntes und interessantes Programm

Jugendliche

Jugendgruppen und eine Jugendfreizeit, aber auch Projekte wie der Floßbau, Star-Ball und nicht zuletzt die Gestaltung von Jugendgottesdiensten stehen auf dem Programm.
Die auch von der Evang. Jugend im Upland verantwortete Schulsozialarbeit ist nicht nur ein wichtiges Angebot an der Uplandschule, sondern bietet auch viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den anderen Angeboten der Jugendarbeit.
Die Begleitung der Konfirmandinnen und Konfirmanden im Unterricht, durch besondere Angebote (Module) und bei der Konfirmandentagung haben sich bewährt bzw. werden gerade entwickelt.
Nach der Konfirmandenzeit können interessierte Jugendliche in den StartUP!-Kursen an mehreren Wochenenden erste Kenntnisse in Bezug auf die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen erwerben. Dies ist auch eine Vorbereitung auf die JuLeiCa, die Jugendleitercard, einer umfassenden Qualifizierung als Teamer in der Jugendarbeit.
Jugendliche fahren auch als Teamer mit zu den Zelt- und Jugendfreizeiten.

Die Jugendarbeiter*innen machen eine sehr wertvolle Arbeit in den Kirchengemeinden des Uplands. Diese Arbeit belastet unseren Haushalt im Gesamtverband nicht unerheblich – ist aber von grundlegender Bedeutung für unsere kirchliche Arbeit.
Von daher erbitten wir Ihre Unterstützung für die Evangelische Jugend im Upland.

Weitere Informationen zur Evangelischen Jugend im Upland finden Sie auf der Homepage der Jugendarbeit.


Projekt B: Gemeindebrief des Kirchspiels

Der Gemeindebrief ist das Informtionsmedium innerhalb des Kirchspiels Rhena-Eimelrod. Er erscheint in der Regel vier Mal im Jahr. Im Vordergrund stehen Informationen aus der Kirchengemeinde: Berichte über Geschehnisse und besondere Ereignisse, zu Entwicklungen und Vorhaben. Aber auch Informationen zu religiösen und kirchlichen Themen finden sich.
Der Gottesdienstplan informiert darüber, wann wo welche Gottesdienste stattfinden und in der Rubrik „Freud und Leid“ erfahren Sie, wer getauft und getraut wurde, wer ein Ehejubiläum mit einer Andacht oder einem Gottesdienst gefeiert hat und von wem wir mit einer Trauerfeier Abschied genommen haben.
Der Gemeindebrief erscheint in einer Auflage von 900 Exemplaren und wird an alle Haushalte im Kirchspiel Rhena-Eimelrod verteilt; uns ist es wichtig, dass auch die Menschen in den Dörfern über das kirchliche Leben informiert werden, die keine Mitglieder der evangelischen Kirche sind, aber dennoch die Informationen wünschen und gegebenenfalls auch an unseren kirchlichen Angeboten teilnehmen möchten. In den Kirchen liegt der Gemeindebrief ebenfalls aus, sodass Interessierte ihn sich mitnehmen können.
Wir drucken ihn auf Naturschutzpapier (mit dem Blauen Engel) und aus Kostengründen in schwarz-weiß. Dennoch liegen die Druckkosten derzeit bei über 1.000€ pro Jahr, obwohl uns keinerlei Kosten für die Verteilung entstehen, da er dankenswerterweise komplett ehrenamtlich verteilt wird.


Projekt C: Seniorenarbeit im Kirchspiel

Coronabedingt ruht die Seniorenarbeit in diesem Jahr. Aber wir hoffen natürlich, demnächst wieder damit beginnen zu können. Im Kirchspiel gibt es zwei Gruppen: den Frauenkreis Rhena, der von älteren Frauen aus dem ehemaligen Kirchspiel Rhena besucht werden, und den Seniorenkreis Eimelrod für die Senior*innen des ehemaligen Kirchspiels Eimelrod. Beide Kreise treffen sich einmal im Monat. Sie beginnen mit einer Andacht und meist sprechen wir über ein spezielles Thema. Zwischendurch gibt es Kaffee und Kuchen.
Die Veränderungen in den Dörfern und der Wegfall von Begegnungsorten wie den Geschäften, in denen man sich getroffen und ausgetauscht hat, hat die Bedeutung dieser Kreise wachsen lassen: So nimmt das Gespräch über Themen der Orte mittlerweile einen breiten Raum ein.
Alle Teilnehmenden beteiligen sich an den entstehenden Kosten durch eine Spende, aber nicht alle Kosten können damit gedeckt werden.

Von daher hilft uns eine Spende, dieses Angebot weiter auszubauen und zu verbessern.


Projekt D: Konfirmandenarbeit im Kirchspiel

Die Konfirmandenzeit ist eine wichtige Zeit im Leben eines / einer Jugendlichen. Im Kirchspiel dauert der Konfirmandenunterricht eineinhalb Jahre. Im Zentrum dieser Zeit steht der regelmäßige wöchentliche Unterricht. Daneben treten aber auch weitere Projekte und Aktionen, die wir gemeinsam mit den anderen Uplandgemeinden durchführen: Studien- und Aktionstage sowie Module in Zusammenarbeit mit der Evang. Jugend.
Jährlich steht auch eine Fahrt nach Bielefeld-Bethel zu den von Bodelschwingh’schen Anstalten auf dem Programm, in dem die Konfirmand*innen diese wichtige diakonische Arbeit von und mit Menschen mit Beeinträchtigungen kennenlernen. Auch erleben sie, wo die „Brocken“ hinkommen, die bei den beiden alljährlichen Kleidersammlungen im Kirchspiel gespendet werden und die Briefmarken, die wir ebenfalls für Bethel sammeln.
Den Höhepunkt der Konfirmandenzeit bildet die Konfirmanden-Tagung (gerne auch als Konfirmandenfreizeit bezeichnet), in der wir an drei Tagen intensiv an einem Thema arbeiten und den Vorstellungsgottesdienst vorbereiten. Aber auch freie Zeit und gemeinsame Aktivitäten haben hier ihren Raum.
Gerade die Fahrt nach Bethel und die Konfirmanden-Tagung können wir nicht über die Elternbeiträge finanzieren. Zukünftig sind auch Anschaffungen nötig, um den Unterricht zeitgemäßer zu gestalten.
Diese wichtige Arbeit unterstützen Sie mit Ihrer Spende.


Projekt E: Instandhaltung der Kirchen im Kirchspiel

Kirchen sind die Symbole unseres Glaubens und bieten die Möglichkeit, dass wir uns als Gemeinde zu den Gottesdiensten treffen und sich einzelne zum persönlichen Gebet zurückziehen können.
Kirchen sind auch Zeugen eines jahrhundertelangen Glaubens in einem Dorf: Wenn man sich vor Augen führt, wie viele Generationen schon in den meisten Kirchen gesungen, gebetet, Schönes und Schweres miteinander geteilt haben, dann wird deutlich, wie wichtig sie für unsere Glauben und die Dörfer sind.
Kirchen sind aber auch alte Gebäude, die wir mit entsprechendem Aufwand instandhalten müssen. Dazu kommt eine wachsende Zahl von Auflagen und Vorschriften, damit wir uns als Kirchengemeinden weiterhin in den Kirchen versammeln können. Vieles davon ist sinnvoll und wichtig. Dazu zählen die nun anstehenden regelmäßigen Prüfungen der elektrischen Anlagen wie auch die Absturzsicherung, die in vielen Kirchen eine Erhöhung der Emporen notwendig macht. Die Kirchengemeinden und der Gesamtverband Upland können nur einen kleinen Teil der oftmals erheblichen Kosten finanzieren. Der Kirchenkreis und die Landeskirche übernehmen den größten Teil davon. Aber auch deren Mittel sind begrenzt, sodass mittlerweile längst nicht mehr alle Maßnahmen zeitnah durchgeführt werden können. Dabei hat aber die Sicherung von „Dach und Fach“ immer noch höchste Priorität. Aber andere Maßnahmen wie ein Innen- oder Außenanstrich, die nicht unbeding substanzerhaltend sind, müssen zunehmend aus den eher geringen Eigenmitteln finanziert werden.
Von daher erbitten wir Ihre Spende, um eine Rücklage bilden zu können, mit der wir dann kleinere Maßnahmen in den Kirchen des Kirchspiels finanzieren bzw. finanziell unterstützen können.


Infos zur Verwendung der Kirchensteuer in unserer Landeskirche


Infos zur Verwendung der Kirchensteuer in unserer Landeskirche